Aktionsfeld 1: Ländliche Wertschöpfung


Erhöhung der Wertschöpfung

High Service – hochwertige Dienstleistungen

 

Schaffung hochwertiger Dienstleistungen als Entwicklungsmotor

Es gibt nach Jahrzehnten des Rückgangs heute wieder einen exzellenten Grundstock an Werkstoffindustrie in der Region. Dieser Grundstock stellt eine attraktive Basis dar, in deren Umfeld nun weitere Dienstleistungen entwickelt werden können. Ein wichtiger Eckpfeiler im Bereich High-Tech ist dafür die Finanzierungszusage über 30 Mio. Euro für die Errichtung des Forschungszentrums am Erzberg (die Machbarkeitsstudie dafür erfolgte als Leader-Projekt in der letzten Periode). Damit ergibt sich das strategische Thema „hochwertige Dienstleistungen“, um die Wertschöpfung in der Region zu stärken. Auch im Bereich des sorgsamen Umgangs mit Energie und dem Einsatz erneuerbarer Energie sollen dazu neue Möglichkeiten (Wissenstransfer von der Montanuniversität in die Region, klimaschonender Bergbau usw.) ausgelotet werden.

Im Bereich High Feeling sind die attraktiven Outdoor-Ressourcen sowie die montanhistorisch hochwertigen Erlebnisangebote eine entscheidende Säule mit noch ungenügend genutztem Potential und zum Teil hohem Alleinstellungsmerkmal. Diese bieten sich für wertschöpfende Maßnahmen im Tourismus vor allem durch die Entwicklung und Professionalisierung der Dienstleistungsangebote auf diesem Sektor an. Einen wichtigen Beitrag kann in diesem Zusammenhang die Investition über 20 Mio. Euro in das Nordische Ausbildungs- und Wintersportzentrum in Eisenerz liefern. Viele notwendige infrastrukturelle Grundlagen, auf die nun aufgebaut werden kann, wurden in den vergangenen Jahren und zu einem beträchtlichen Teil über Leader geschaffen.

 

Hochwertige Lebensmittel

High Taste – hochwertige Lebensmittel und Kulinarik

Hochwertige Lebensmittel aus dem GenussReich Eisenstraße verfügbar machen

Im kulinarischen Bereich konnten in der letzten Leader-Periode erstmals konkrete Schritte zu einer Entwicklung dieses Sektors gesetzt werden, der bis dahin an der Eisenstraße jahrzehntelang im „Dornröschenschlaf“ schlummerte. Durch den Aufbau des Netzwerks „GenussReich“ konnten im landwirtschaftlichen direktvermarktenden und gastronomischen Bereich vielversprechende erste Entwicklungsprozesse in Gang gesetzt werden.

In diesem Sinn gilt es, das strategische Thema „hochwertige Lebensmittel und Kulinarik“ in Richtung besonderer Genusserlebnisse weiter zu entwickeln, vorrangig aber dazu den Versorgungsgrad der Region mit regionalen Lebensmitteln und so insgesamt die Wertschöpfung in der Region zu erhöhen. In den regionalen Versorgungsgrad sollen verstärkt auch Überlegungen zum Klimawandel und veränderte landwirtschaftliche Rahmenbedingungen miteinfließen. Die Aufwertung des kulinarischen Angebots ist zudem ein entscheidender Faktor für alle touristischen Bestrebungen der Region (sektorübergreifende Wertschöpfungspartnerschaften) wie auch für die Verbesserung der Lebensqualität in der Region.

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