Bewahrung kulturelles Erbe in den Museen der Steirischen Eisenstraße


  • Projektträger: Museumsverbund Steirische Eisenstraße Betriebs GmbH

Das Projekt „Bewahrung des kulturellen Erbes in den Museen an der Steirischen Eisenstraße“ hat das Ziel, den Prozess der digitalen/ elektronischen Erfassung der Realien und Archivalien in den Museen an der Steirischen Eisenstraße zu starten. Im Bereich um den Steirischen Erzberg sind in den Museen die Schätze der Vergangenheit über Generationen gesammelt und bewahrt worden. Diese betreffen den Bergbau, regionale Kultur und Brauchtum und das regionale Handwerk. Eine wesentliche Aufgabe der Museen ist das Bewahren dieses kulturellen Erbes. Dazu gehört eine regionsumfassende Archivierung und Inventarisierung der Objekte, die in den Sammlungen und Depots der einzelnen Museen lagern. Entsprechenden Maßnahmen – wie die Nutzung einer einheitlichen digitalen Inventarisierungssoftware, die Möglichkeiten zur artgerechten Handhabung der verschiedenartigen Objekte und einer damit verbundenen Erfassung für die Nachwelt – und die tatsächliche Erfassung wurden bis dato noch nicht realisiert.

Die Erfassung und Archivierung stellt eine wesentliche Aufgabe in der konservatorischen Arbeit der Museen dar und ist für weitere Forschungsprojekte und Ausstellungen eine wichtige Basisarbeit. Es entsteht ein regionsumspannendes „Gedächtnis“ der Region, die Bestände werden in einer ordnungsgemäßen Erfassung für die Nachwelt erhalten. Der Gemeinde- und museumsübergreifender Überblick über alle vorhandenen Objekte der Eisenstraße  ermöglicht z.B. weiterführend auch den Austausch von Objekten (z.B. für Sonderausstellungen). Im Rahmen des Projektes sollen die MitarbeiterInnen in den Museen durch eine professionelle Betreuung entsprechend geschult werden, um nach dem Projektende (nach der ersten Pilotphase) die Arbeit selbständig weiter betreiben zu können.

Geplante Maßnahmen und Aktivitäten:
1. Erarbeitung des prozessmäßigen Arbeitsablaufes für eine gemeinsame Inventarisierung
2. Personelle Fachunterstützung (eigens geschulte MitarbeiterIn) für die Museen zur Einführung und Umsetzung der digitalen Inventarisierung (2 Jahre)
3. Erstellung eines gemeinsam nutzbaren Thesaurus für die einheitliche Nutzung von Begrifflichkeiten (Basis für die „Suche“ im gemeinsamen Archiv)
4. Informationsveranstaltungen für die Museen zu den einzelnen Themen (Bergbau, Tracht, Handwerk etc.), Fachvorträge zu Inventarisierung, Restaurierung etc.

Outputs:
1. Erste Datenbank einer gemeinsamen regionalen Inventarisierung der musealen Bestände
2. Erstellung eines gemeinsamen Thesaurus
3. Zurverfügungstellung der Daten zu den Objekten auf der Homepage des Museumsverbundes sowie der jeweiligen Museen als Information für interessierte UserInnen

 

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