Flitzenzauber


  • Projektträger: Heimatbühne Gaishorn Theater- und Kulturverein

Die Heimatbühne Gaishorn – wichtiger Impulsgeber für das Zusammenleben in Gaishorn

Ausgangssituation ist die in den letzten Jahren stark spürbare Veränderung des Zusammenlebens im ländlichen Raum. Nachdem ein Großteil der erwerbstätigen Bevölkerung aus beruflichen Gründen auspendeln muss, wirkt sich das spürbar auf die Dorfgemeinschaft aus. Es wird zunehmend schwieriger, Leute für Gemeinschaftsaktivitäten zu motivieren. Viele Gemeindebürger kommen zwar am Wochenende nach Hause, ziehen sich aber großteils in ihr Privatleben zurück. Zusätzlich ergeben sich durch die Zusammenlegung der ehemals eigenständigen Gemeinden Gaishorn und Treglwang neue Herausforderungen in der Schaffung einer „neuen“ Dorfgemeinschaft. Ein bereits geglückter Versuch, verbindend zu wirken, war die Aufführung der „Geierwally“ auf dem Dorfplatz in Treglwang unmittelbar nach der Gemeindefusion.
Es ist Ziel, so viele unterschiedliche Personengruppen und Vereine wie möglich für ein gemeinsames Projekt zu gewinnen. Das sind in erster Linie die Bewohner der nunmehr neu geschaffenen Gemeinde Gaishorn-Treglwang mit den angrenzenden Nachbargemeinden. Weiters ist es ein Anliegen, die Veranstaltung generationenübergreifend zu gestalten. Der ehemals im „Müllnerhof“ stattfindende Adventmarkt, den es in der Form nicht mehr gibt, soll ebenfalls in neuer Form mit eingebunden werden. Neben den kulturellen Vereinen, die es in Gaishorn Gott sei Dank noch gibt, soll die Veranstaltung auch die Möglichkeit bieten, dass regionale Produzenten ihre Produkte bei dieser Gelegenheit anbieten können. Ebenfalls soll im festlichen Rahmen altes Kunsthandwerk präsentiert und neu entdeckt werden. Die Zuschauer sollen vielseitig überrascht und das Bewusstsein für den Umgang mit der Natur geweckt werden. Die Neugier für die verschiedenen Sprachen der Kultur (Theater, Gesang, Musik, Gedichte usw.) darf am Nachhauseweg Begleiter sein.
In freier Natur und mitten im Wald außerhalb von Gaishorn (Gelände des ehemaligen Pflanzgartens bei der Auffahrt zur Mödlinger Hütte) soll ein Adventdorf der besonderen Art entstehen unter dem Motto: „Jung und Oid trifft sich im Woid.“ Zu diesem Zweck sollen kleine Hütten, welche als Verkaufsstände dienen, angemietet werden. Eine von vielen Aktivitäten ist dabei auch die Aufführung eines Theaterstücks unter Einbeziehung einer großen Anzahl von Erwachsenen, Kindern und örtlichen Vereinen, welches eigens für diesen Anlass geschrieben wurde. Dafür ist die erforderliche Infrastruktur (Licht, Ton) herzustellen. Die aufwändige Organisations- und Vorbereitungsarbeit erfolgt ehrenamtlich durch die Vereine.
n ruhiger und mit größerer Wertschätzung ausgetragen werden.

 

 

 

 

Seite drucken